Botschafternews

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Wenn es zwischen „befreundeten“ Staaten zu Unstimmigkeiten kommt, und Diskussionen nicht zu Kompromissen führen, oder wenn ein Vertreter eines Staates einen anderen „befreundeten“ Staat beleidigt oder etwas sehr unpassendes sagt, werden in aller Regel die Botschafter dieser Staaten vom düpierten Staat eingestellt. Dies ist so ziemlich die schwerste Rüge, die es unter „befreundeten“ Staaten gibt.

Beispielsweise bestellte der damalige außenminister Guido Westerwelle den türkischen Botschafter ein, weil die Türkei den deutschen Botschafter einbestellt hatte, nachdem Deutschland Kritik an dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten in Istanbul übte.

Aktuell kommen immer neue Details über die Ausspähungen der NSA gegenüber Deutschland ans Licht. WikiLeaks ist da doch ziemlich fleißig. Und um das Gesicht zu wahren, musste die deutsche Regierung etwas unternehmen. Und hat sie den amerikanischen Botschafter einbestellt? Mitnichten, das traut sie sich dann doch nicht. Nein, sie „bat den amerikanischen Botschafter zum Gespräch„.

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