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Apr 04

Politikerbildung

Die Coronakrise zeigt es, wir benötigen ein anderes politisches System. Seit 15 Monaten singen uns die Politiker die Ohren voll, ‚jetzt sehen wir Licht am Tunnelende‘, ‚jetzt sind wir auf der Zielgeraden‘. Und? Wo sind wir? Wir sind nicht weiter, als vor 10 Monaten. Warum ist das so?

Die Politiker haben keine Ahnung, wie sie mit einer Epidemie fertig werden sollen und lassen sich von Lobbyisten beraten. Lobbyisten, die Milliardenkapital aus der Coronakrise, aus der Angst der Menschen, aus den schweren Krankheitsverläufen und den daraus folgenden Todesfällen schlagen. Und die Politiker machen mit.

Die Impfungen gegen Corona kosten allein in Deutschland 3,1 Milliarden Euro. Das heißt, allein durch die Impfungen in Deutschland machen vier Unternehmen einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro und das bezieht sich nur auf die Erst- und Zweitimpfung. Wenn diese dauernd wiederholt werden müssen, mag ich mir die Kosten gar nicht vorstellen.

Da wundert es nicht, dass Sputnik V mit der fadenscheinigen Begrünung, Russland könne nicht so viel Impfstoff liefern, wie wir benötigen abgebügelt wird. Da die Quantitäten nicht stimmten, könnten wir den russischen Impfstoff nicht einsetzen.

Das wir in Deutschland Impfstoff in Lizenz produzieren könnte, davon haben die Politiker noch nichts gehört? Bei Biontech war doch was mit einer Lizenz? Oder bezog sich das auf Bodylotion?

Sputnik V könnte genauso in Lizenz in Deutschland produziert werden. Aber vermutlich haben einerseits die Amerika wieder einmal interveniert und andererseits lässt man Menschen in Deutschland lieber sterben, als ‚von dem bösen Russen‘ was zu nehmen. Der Russe, der kam ja damals schon … Ach lassen wir das (Witzchen).

Deutschland hat vor Amiland sicher wieder sofort gekuscht und sich auf den Rücken geschmissen.

Zurück zum Thema Politiker. Die Welt ist zwischenzeitlich zu komplex, als dass wir ihre Regierung ein paar unausgebildeten alten Männern überlassen sollten. Wir benötigen ein völlig anderes politisches System.

Zuerst einmal müssen wir zusehen, dass der Job des Politikers ein Ausbildungsberuf wird. In Anlehnung an die Ausbildung von Diplomaten, sollten Politiker sich ein umfangreiches Wissen aneignen müssen. Die Prüfungen der Politikauszubildenden wird von einer Bürgerkammer abgenommen. Die angehenden Politiker haben ein umfangreiches Studium zu absolvieren, wobei sie sich nach vier Semestern spezialisieren müssen: Umwelt, Außen- oder Innenpolitik, Klimapolitik, Wirtschaftspolitik usw. dies wird dazu führen, dass Politiker interdisziplinär werden arbeiten müssen – und nicht mehr gegeneinander arbeiten können.

Dann benötigen wir Bürgerräte. Hier sitzen Menschen, die keine Politiker sind, die sich aber mit einem Problem oder Thema genau auseinandersetzen und nicht nur auf Grundlage der Infos, die ihnen von fragwürdigen Beratern vorgelegt werden, ihre Entscheidungen treffen. Die Ergebnisse solcher Beratungen werden anschließend der Politik vorgelegt. Wobei es keine Fraktionen oder Parteien mehr gibt, sondern Themengruppen.

Bei den Wahlen werden nicht Parteien aufgestellt, sondern Themen. Die Wähler wählen die Themen, die ihnen am wichtigsten sind. Die werden zuerst bearbeitet und nicht die Themen mehr, für die Lobbyisten das meiste Geld zahlen und damit Politiker bestechen, die diese Themen dann auf die Agenda bringen.

Denn die Macht soll doch angeblich vom Volke ausgehen. Tun wir das einmal

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