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Okt 28

Keine Bücher mehr – nie mehr!

Gegen die Zwangslizenzierung. Für Vielfalt und Meinungsfreiheit.


Vielfalt, Mut zu Neuem und die Freiheit des Denkens – das sind die Triebfedern der Literatur. Schriftsteller stoßen Debatten an. Literatur eröffnet Lesenden neue Welten. Jetzt sorgen wir uns, dass die Politik dieses System zerstört, indem sie Literatur digital durch Bibliotheken zu Niedrigpreisen erzwingt. Die öffentlichen Bibliotheken sollen zukünftig jedes Buch, welches auf den Markt kommt, auch digital verleihen dürfen – und zwar sofort nach Erscheinen – für eine Niedrigstvergütung. Wir leben vom Schreiben. Bücher schreiben sich nicht von selbst. Die finanzielle Situation von Autoren ist eh schon prekär. Autoren müssen sich auf gerechte Vergütung verlassen können. Dafür sorgt der Buchmarkt, der zugleich Grundvoraussetzung für literarische Vielfalt ist.
 
Wenn aber aufgrund politischer Entscheidungen neue Werke ab dem Tag ihres Erscheinens in allen Bibliotheken in der praktisch kostenlosen Online-Ausleihe verfügbar sind, gefährdet das die Existenz der Autoren – ja, des gesamten Literatursystems. Wir Autoren fordern deshalb, dass Lesen fair bleibt.
Die Initiative Fair Lesen engagiert sich für Vielfalt und Meinungsfreiheit in der Literatur und für das Fortbestehen eines funktionierenden Marktes.
 

Ein Beispiel:

Dieser Ratgeber hat über 600 Seiten. Ich habe fast sieben Jahre daran gearbeitet, weil ich alles selbst ausprobierte. Pro verkauftem Buch erhalte ich 2,11 € an Tantiemen. Und das soll mir auch noch genommen werden?
https://www.bod.de/buchshop/hertha-kerz-sagt-armut-muss-nicht-sein-hertha-kerz-9783754337417
(In einem Verlag gibt es auch nicht mehr)

 
Bitte unterstützen Sie diese Initiative mit Ihrer Unterschrift. Selbst Autor zu sein oder grundsätzlich etwas mit dem Buchmarkt zu tun zu haben, ist keine Voraussetzung für eine Unterschrift. https://www.initiative-fair-lesen.de/unterzeichnen/

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