Wenn der Journalist kein zweites Mal klingelt

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Veröffentlichungen ihrer Produkte, Dienstleistungen und Projekte in den Medien, sind für Unternehmen unverzichtbar. Unternehmer fragen sich deshalb ununterbrochen, wie sie Pressekontakte aufbauen und einen adäquaten Verteiler einrichten können. Da Journalisten sehr viel zu tun haben und regelrecht mit Informationen überschüttet werden, ist es nicht ganz einfach, zu ihnen einen Kontakt herzustellen.

Etwas Besonderes ist es deshalb, wenn der Journalist von sich aus auf Sie zukommt. Sie können dann davon ausgehen, dass er Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihr Projekt als etwas ungewöhnliches einschätzt, welches von seinen Lesern interessiert aufgenommen wird. Somit ist es sinnvoll, sich die Zeit zu nehmen und mit ihm zu sprechen. Medienerfahrene Firmenvertreter haben es in aller Regel dann sehr eilig, einen Gesprächstermin mit dem Journalisten auszumachen – oder stehen diesem sofort zur Verfügung.

Medienunerfahrene Firmenvertreter dagegen, sind häufig eher verschreckt und laufen weg: Sagen Sie nicht, Sie haben keine Zeit und er möge bitte schön in vier Wochen wiederkommen. Und brechen Sie den Kontakt schon gar nicht zu ihm ab. Sie können sicher sein, er wird nicht noch einmal bei Ihnen klopfen – vermutlich wird er nie wieder kommen und auch eventuelle Pressemitteilungen ignorieren. Journalisten müssen bezüglich ihrer Interviewpartner relativ distanziert sein, um ihre Integrität zu wahren.

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